Eine gute Vorbereitung kann dazu beitragen, deine Fähigkeiten möglichst gut auszuschöpfen. Sie kann dir helfen, Aufgabenformate kennenzulernen, Lösungsstrategien zu entwickeln und typische Fehler zu vermeiden. Was sie jedoch nicht kann, ist ein bestimmtes Testergebnis oder einen Studienplatz garantieren.
Wer mit realistischen Erwartungen in die Vorbereitung startet, kann seine Lernzeit häufig gezielter nutzen und unnötigen Druck vermeiden.
Gute Vorbereitung verbessert deine Chancen
Je besser du die Anforderungen des BaPsy kennst und je systematischer du übst, desto besser kannst du deine vorhandenen Fähigkeiten im Test zeigen. Deshalb lohnt sich eine sorgfältige Vorbereitung für die meisten Studieninteressierten. Einen Überblick über die geprüften Bereiche findest du auf der Seite zu den Testteilen; eine direkte Einordnung der Schwierigkeit gibt die Seite Wie schwer ist der BaPsy?.
Wie groß der individuelle Nutzen ausfällt, kann jedoch unterschiedlich sein. Menschen unterscheiden sich unter anderem in ihrem Vorwissen, ihren Lernvoraussetzungen und der Zeit, die sie für die Vorbereitung aufbringen können.
Der BaPsy ist ein Vergleichstest
Der BaPsy bewertet deine Leistung nicht isoliert. Entscheidend ist vielmehr, wie deine Leistung im Vergleich zu den anderen Teilnehmenden ausfällt.
Deshalb lässt sich aus einer bestimmten Anzahl richtiger Antworten oder einer bestimmten Lernzeit kein fester Prozentrang ableiten. Auch das Leistungsniveau der übrigen Teilnehmenden spielt eine Rolle. Was Ergebnis, Prozentrang und Bewerbung später bedeuten, erklären wir im Bereich Nach dem Test.
Nicht alle Testteile sind gleich gut trainierbar
Die verschiedenen Testteile prüfen unterschiedliche Fähigkeiten. Deshalb unterscheiden sie sich auch darin, wie sich eine Vorbereitung auswirken kann.
Eine gute Vorbereitung kann helfen, Aufgabenformate kennenzulernen, geeignete Strategien zu entwickeln und vorhandene Fähigkeiten möglichst gut einzusetzen. Gleichzeitig gibt es keine Methode, mit der sich jede Fähigkeit beliebig verbessern lässt. Eine ausführlichere Einordnung dazu findest du im Beitrag Ist der BaPsy trainierbar?.
Es gibt keine Erfolgsgarantie
Manche Angebote erwecken den Eindruck, mit der richtigen Vorbereitung sei ein bestimmtes Testergebnis nahezu sicher erreichbar. Für eine solche Aussage gibt es jedoch keine wissenschaftliche Grundlage. Woran du seriöse Angebote erkennst, erklärt der Blogbeitrag zu BaPsy-Vorbereitungsmaterialien.
Eine seriöse Vorbereitung verfolgt deshalb ein anderes Ziel: Sie unterstützt dich dabei, deine Fähigkeiten möglichst gut zu entwickeln und typische Fehler zu vermeiden.
Vergleiche dich nicht mit anderen
Wie lange andere lernen, welche Materialien sie verwenden oder wie sicher sie sich fühlen, sagt wenig über dein eigenes Ergebnis aus. Jeder bringt unterschiedliche Voraussetzungen mit und entwickelt sich unterschiedlich schnell.
Konzentriere dich deshalb auf deinen eigenen Lernfortschritt und darauf, deine Vorbereitung Schritt für Schritt zu verbessern.
Eine gute Vorbereitung lohnt sich trotzdem
Auch wenn eine gute Vorbereitung keine Garantie bietet, gibt es viele gute Gründe, sich sorgfältig auf den BaPsy vorzubereiten. Du lernst die Anforderungen des Tests kennen, entwickelst geeignete Lösungsstrategien und gewinnst Sicherheit im Umgang mit den verschiedenen Aufgabentypen.
Ziel sollte deshalb nicht sein, ein bestimmtes Ergebnis erzwingen zu wollen. Ziel ist vielmehr, am Testtag die eigenen Fähigkeiten möglichst gut zeigen zu können.
Video zur Einordnung
Prof. Dr. Oliver Dickhäuser erklärt, warum es keine feste Punktzahl oder keinen sicheren Prozentrang für eine Zulassung gibt und wie BaPsy-Ergebnisse realistisch einzuordnen sind.