Worum es geht
Im Testteil Schlussfolgerndes Denken figural erkennst du Regeln in visuellen Mustern. Häufig müssen Zeilen, Spalten, Formen, Positionen, Mengen oder Rotationen systematisch miteinander verglichen werden.
Viele Studieninteressierte suchen diesen Testteil auch unter Bezeichnungen wie „BaPsy figural“, „figurales Schlussfolgern“, „figuraler Untertest“ oder „figuraler Testteil“. Offiziell heißt der Testteil im BaPsy jedoch „Schlussfolgerndes Denken figural“. BaPsy-Kompass verwendet deshalb die offizielle Bezeichnung und ordnet die umgangssprachlichen Begriffe nur ergänzend ein.
Die Aufgaben wirken oft intuitiv. Verlässlicher ist aber ein regelbasiertes Vorgehen: Welche Elemente verändern sich? Welche bleiben gleich? Welche Antwort erfüllt alle Regeln zugleich?
Testformat und Umfang
Nach den offiziellen Testinhalten ist dieser Testteil so aufgebaut:
- Testformat: 3 x 3-Matrizen mit einem fehlenden Feld; aus 16 Antwortmöglichkeiten ist genau eine richtig.
- Testumfang: 20 Aufgaben in 25 Minuten.
- Besonderheit: Im Testheft sind keine Notizen oder Markierungen erlaubt, außer den Antworten.
Worauf du achten solltest
- Zeilen- und Spaltenregeln getrennt prüfen
- Antwortoptionen bewusst ausschließen
- nicht zu früh auf die erste „passende“ Option springen
Vorbereitung
Trainiere ein systematisches Vorgehen, um Regelhaftigkeiten zu erkennen und Antwortoptionen auf die Gültigkeit zu diesen Regeln abzugleichen. Wenn du nach Übungen zu „BaPsy figural“ oder „figuralem Schlussfolgern“ suchst, achte darauf, dass sie wirklich zum offiziellen Testteil Schlussfolgerndes Denken figural passen. Warum systematisches Üben hier wichtiger ist als reine Aufgabenzahl, erklären wir auf der Seite Aufgaben trainieren.
Video zum Testteil
Prof. Dr. Oliver Dickhäuser erklärt das Aufgabenformat Schlussfolgerndes Denken figural und worauf du beim Erkennen von Regeln in Matrizen achten solltest.